Deskilling durch KI: Wie HR und KMU ihre Nachwuchskräfte schützen – und stärken

Mitarbeiter und Roboter arbeiten zusammen an einem Tisch im Büro.

Im Schweizer Arbeitsmarkt verschwinden klassische Einstiegsjobs, während generative KI immer mehr Aufgaben in Büro- und Wissensberufen übernimmt. Der Tages-Anzeiger berichtet von einem schleichenden Wissensverlust und beschreibt, wie Unternehmen bereits Gegenmaßnahmen ergreifen, um Nachwuchs und Urteilsvermögen im Unternehmen zu sichern (Hollenstein, 2024). Parallel zeigt eine Schweizer Arbeitsmarktanalyse von Jobcloud, dass Junior-Stellen in KI-exponierten Funktionen deutlich zurückgegangen sind, was die Diskussion um Deskilling zusätzlich verschärft (Jobcloud AG, 2026; Reuters, 2026). Für HR-Verantwortliche und Geschäftsleitungen von KMU stellt sich damit eine strategische Frage: Wie lässt sich KI produktiv nutzen, ohne den Kompetenzaufbau im Unternehmen zu untergraben?

KI im Arbeitsalltag: Die grössten Potenziale liegen oft näher als gedacht

Mensch und KI-Roboter arbeiten zusammen im Büro.

Wenn Menschen über künstliche Intelligenz sprechen, denken viele zuerst an spektakuläre Entwicklungen: an selbstfahrende Fahrzeuge, intelligente Roboter oder Systeme, die komplexe Aufgaben scheinbar auf Knopfdruck lösen. Die Medien berichten regelmässig über neue technologische Durchbrüche und vermitteln häufig den Eindruck, dass künstliche Intelligenz vor allem dort stattfindet, wo besonders innovative Technologien eingesetzt werden.