24. Juli 2026 Janine Praxmarer
Ich muss ehrlich sagen: Als ChatGPT und Künstliche Intelligenz plötzlich überall waren, konnte ich den ganzen Hype überhaupt nicht nachvollziehen.
Damals habe ich noch studiert und gefühlt hat wirklich jede Person um mich herum KI genutzt. Egal ob für Hausarbeiten, Zusammenfassungen, Brainstormings oder einfach, um sich Dinge erklären zu lassen. Und ich? Ich war wahrscheinlich die Einzige, die gesagt hat: „Nein, das brauche ich nicht.“
Nicht, weil ich etwas gegen neue Technologien hatte. Ganz im Gegenteil. Ich habe einfach unglaublich gerne selbst recherchiert und das mache ich auch heute noch unfassbar gerne. Ich habe Google genutzt, Fachartikel gelesen, verschiedene Quellen verglichen und mir meine Informationen selbst zusammengesucht. Das war für mich völlig normal und ehrlich gesagt hat es mir sogar Spaß gemacht.
„Warum soll ich eine KI fragen, wenn ich die Antwort auch selbst finden kann?“
Heute muss ich ein bisschen über mich selbst lachen. Denn egal, ob man wollte oder nicht, man kam irgendwann einfach nicht mehr daran vorbei.
Plötzlich wurde in jedem Meeting über KI gesprochen. Auf LinkedIn gab es täglich neue Beiträge. Unternehmen fragten nach KI-Strategien. Freundinnen und Freunde erzählten, wie viel Zeit sie dadurch sparen. Und irgendwann wurde mir klar: Es geht gar nicht darum, ob KI gut oder schlecht ist.
Die eigentliche Frage ist
Wie können wir sie sinnvoll nutzen?
Und genau da hat sich meine Sicht komplett verändert. Heute nutze ich künstliche Intelligenz fast täglich. Aber nicht, weil ich mir die Arbeit leicht machen möchte. Sondern weil ich gemerkt habe, dass KI kein Ersatz für mein Denken ist.
Ich recherchiere immer noch gerne selbst. Ich prüfe Quellen, hinterfrage Inhalte und bilde mir meine eigene Meinung. Aber KI hilft mir dabei, schneller ans Ziel zu kommen. Sie gibt mir Denkanstöße, hilft beim Strukturieren von Ideen oder nimmt mir Routineaufgaben ab, die früher einfach unglaublich viel Zeit gekostet haben.
KI soll uns nicht ersetzen.
Sie soll uns Zeit schenken.
Zeit für Kreativität. Zeit für Gespräche. Zeit für Innovation.
Zeit für die Dinge, die wirklich einen Unterschied machen.
Viele Unternehmen sind noch unsicher
Leider erlebe ich aber auch, dass viele Unternehmen noch immer unsicher sind. Die Entwicklung ist rasant. Gefühlt erscheint jede Woche ein neues Tool. Jeden Tag liest man von neuen Funktionen, neuen Möglichkeiten und neuen Versprechen. Da verliert man schnell den Überblick.
Die einen
haben Angst, den Anschluss zu verlieren.
Die anderen
wissen gar nicht, wo sie anfangen sollen.
Und wieder andere
nutzen KI bereits, schöpfen das Potenzial aber nicht aus.
Genau deshalb finde ich die Idee der KI-Hotline so wichtig. Nicht, weil Unternehmen noch mehr Tools brauchen. Sondern weil sie Orientierung brauchen.
Jemanden, der verständlich erklärt, welche Möglichkeiten es überhaupt gibt. Jemanden, der ehrlich sagt, welche KI wirklich sinnvoll ist und welche vielleicht gar nicht zum Unternehmen passt. Denn KI ist kein Selbstzweck und auch nicht jedes Unternehmen muss alles automatisieren. Gleichzeitig bedarf auch nicht jeder Prozess eine künstliche Intelligenz. Aber jedes Unternehmen sollte verstehen, welche Chancen KI bieten kann.
KI und Employer Branding
Für mich hat KI auch ganz viel mit Employer Branding zu tun. Warum? Weil moderne Arbeitgeber ihren Mitarbeitenden die Möglichkeit geben sollten, intelligenter zu arbeiten, nicht einfach nur mehr zu arbeiten.
Wenn KI repetitive Aufgaben übernimmt, bleibt mehr Zeit für das, was Menschen wirklich gut können: kreativ sein, Beziehungen aufbauen, Probleme lösen und gemeinsam Ideen entwickeln. Das macht Arbeit dann nicht nur effizienter. Sondern oft auch erfüllender.
Sie unterstützt Unternehmen dabei, Künstliche Intelligenz verständlich, praxisnah und sinnvoll in ihren Arbeitsalltag zu integrieren. Ohne komplizierte Fachbegriffe. Ohne unrealistische Versprechen. Sondern mit dem Ziel, echte Mehrwerte zu schaffen — für Unternehmen und vor allem für die Menschen, die dort arbeiten.
Mein Fazit
Wenn ich heute auf meine erste Reaktion zurückblicke, muss ich schmunzeln. Damals dachte ich, ich brauche das alles nicht.
Es geht nicht darum, ob KI kommt. Sie ist ja eh längst da, ob ich sie nutze oder nicht. Die viel spannendere Frage ist, wie wir sie so einsetzen, dass sie uns den Arbeitsalltag erleichtert, statt komplizierter zu machen.
Und genau dabei möchte die KI-Hotline Unternehmen begleiten — verständlich, ehrlich und auf Augenhöhe.